Monatsarchiv für Mai 2008

Milchaufschäumer

Mittwoch, den 28. Mai 2008

Letztens hatte ich wiedermal in EBAY-Frankreich zugeschlagen und einen alten ital. Milchaufschäumer abgestaubt.

Ein bisschen verkalkt und eine zerbröselte Dichtung, nichts was man nicht wieder hinbekommt.

Beste benzinbeständige Metzler-Dichtung vom Bund, gleich ein wenig Feuer drunter um zu schauen ob es nach Plastik riecht und alles dicht ist.

Aus der Düse mit dem Regelventil kommt mächtig Dampf, aus der Schaumdüse auch wenn man den Hebel runterdrückt. Alles Dicht und gleich auf die Terasse zum richtigen Einsatz.

Etwas Vollmilch in die Tasse und los gehts.

Schäumt nicht schlecht und ganz ohne Strom.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und bringt die Maschine richtig gut zum laufen :-) .

Fotodrachen

Samstag, den 24. Mai 2008

Heute im garten wurde ich auf einen recht großen Drachen aufmerksam, der recht hoch am Himmel stand.

Gleich ein bisschen näher rangezoomt.

Als dann auf halber Höhe noch so ein glitzerndes Teil zu sehen war, dachte ich mir das kann doch nur eine Kamera sein.

Die Suchkombi “Drachen+Luftbild+Salzuflen” förderte dann auch gleich den Link zu Fotodrachen.de zu Tage. Nun interessiert es mich schon ob es von der Weinbergstr. Ecke Kreuzweg ein paar Bilder von “Oben” gibt?

Dank der vernetzten Welt und Google war ein Kontakt schnell hergestellt und es gibt sogar ein Bild.

Und das in wirklich bestechender Auflösung…

die zum vergrößern verleitet. Na wer steht da unter dem Bambus und knipst?

Kochen mit PÖL - Pölkarniggel

Sonntag, den 11. Mai 2008

Heute ist ja wunderbares Wetter und da ich mich auch mal wieder aufraffen konnte hab ich denn mal meinen “neuen Backofen ” auf dem MBU100 in Betrieb genommen. So ein Backofen erweitert die Outdoorküche ungemein, endlich kann ich auch Draußen wie gewohnt schlemmen.

Vor dem aufbau schnell ein Blick in den Tank, aber da war nicht mehr viel drin. Da mir die Frage ob das Teil PÖL nimmt schon länger unter den Nägel brannte, hab ich denn eine 80/20 Raps-Diesel-Mischung getankt um mal zu gucken was denn damit so geht.

Und siehe da gleich beim ersten Start springt er damit an. Also als Nächstes den Backofen drauf gestellt und ein Thermometer hinein, um zu schauen ob genügend Hitze produziert wird.

Sagenhafte 265°C in 10 min. bei 1/3 der max. Leistung.

Dann kann ja das Karniggel in den Ofen.

Und noch ein Bild von Oben.

Also den Brenner denn auf die kleinste Stufe, macht noch ausreichend Hitze um den Backofen auf 220°C zu heizen.

Und die Klappe zu. Die heißen Gase steigen im Zwischenraum des Ofens nach Oben und treten aus den rechteckigen Löchern unter der Roste aus. Auf dem oberen Rost kann man auch noch gut Sachen Warm halten oder auch kleinere Sachen kochen oder braten.

Ein kleiner Zeitsprung von einer Stunde und mal in die Röhre schauen.

Sieht doch schon recht Lecker aus und 220°C sind auch nicht schlecht. Ein bisschen muss er aber noch.

Perfekt ist natürlich nichts, Brenner geht auf Störung. Fehler ist aber schnell gefunden, im BW-Gehäuse hat es einen Wärmerückstau gegeben und die Elektronikbaugruppe im aufklappbaren Frontpanel ist zu heiß geworden. Ist ja Alles zusammen gewürfelt, Brenner aus Canada, Gehäuse von der Bundeswehr und der Backofen von der Englischen Armee. Vielleicht muss der Abstand zwischen Backofen und Brenner etwas größer werden?

5 Minuten abkühlen lassen und dann geht der Betrieb weiter mit “offener Klappe”.

Eine gute Gelegenheit noch eine Auflaufform mit Paprikaschoten in Rohr zu stellen, während das Karniggel etwas auskühlt.

Und zu guter Letzt noch ein Blick aufs PÖL-Karniggel, gleich sind es nur noch Knochen.

Pflanzenöldochte

Samstag, den 10. Mai 2008

Da ist schon wieder ein Päckchen aus Frankreich angekommen, diesmal war eine Dose Pflanzenöldochte drin.

Also gleich eine Petrischale her, ein bisschen Olivenöl hinein. Nur so 2 mm hoch und einen Tropfen von Oben auf den Docht und Feuer frei.

Gerade ein Bild gemacht und schon der erste Fang :-)

Das Ding darf jetzt mal die Nacht auf dem Kaminsims brennen und ich bin schon gespannt ob da Morgen noch mehr Viecher drinsitzen?

Callusklumpen

Donnerstag, den 8. Mai 2008

Da war ich gerade bei Inge im Blog über die Gartentätigkeit am lesen, Ding-Dong kommt ein Päckchen von Rühlemann mit ein paar Exoten.

Mexikanischer Blattpfeffer (Hoja Santa, oder heiliges Blatt) alkoholische Auszüge sind ein bewährtes Mittel gegen eigentlich Alles wie Rheuma und Rückenleiden äußerlich und bei grippalen Infekten innerlich eine Wohltat.

Dann noch ein paar Duftgeranien, beim auspacken gucke ich mir die Pflanzen genau an unf gucke und komme aus dem Staunen nicht mehr raus.

Zwei ca. 1-2 cm große Callusklumpen aus denen fast 100 kleine Duftgeranien wachsen.

Eigentlich genau die richtige Zugabe für mich, denn so ein Callusklumpen mit Mikro Pflanzen kann man mit dem Scalpel leicht zerteilen und einzeln auf einen Agar-Nährboden setzen.

Diese Callusklumpen entstehen z.B. dadurch dass der Gärtner mit einem Pflanzenwachstumshormon den Steckling zum bewurzeln einpinselt. Im Boden entstehen dann Wurzeln oder halt in der Luft wenn man gekleckert hat viele Kleine.

Lophophorablüte

Mittwoch, den 7. Mai 2008

So sieht das aus wenn ein alter Vater blüht.

weiter gehts im Garten…

Mittwoch, den 7. Mai 2008

Bei Ebay mal wieder einen IBC geschossen und gleich hinters Gewächshaus gestellt, sieht aus als ob der da schon länger steht.

Und dann gings gleich weiter zu den Chillies die das Pikieren nötig hatten.

Aus der Anzuchterde raus und in vorgelochte Dickmilchbecher rein, was meint Ihr wohl wie die Löcher in die Becher kommen?

und ab auf die Palette…

und rein ins System.

Pflanzenölkocher - Zweistoffdüsen

Freitag, den 2. Mai 2008

Hallo liebe Leute,

Vorgestern hab ich mir eine Zweistoffdüse von Hago telefonisch bei Diva-Sprühtechnik in Hamburg bestellt und Heute kam das Päckchen schon an.

Diese Düsen arbeiten nach dem Venturi Prinzip, die durchgeblasene Luft saugt den Brennstoff an. Der Durchsatz richtet sich nach der Saughöhe und dem Druck der eingeblasenen Luft.

Ich habe eine 0.5er Düse mit ca. 2-2,5 Kg Brennstoffdurchsatz pro Stunde.

Damit Pflanzenöl ordendlich zündet muss der Flammpunkt durch vorwärmen herabgesetzt werden. Bei meinem Versuchsaufbau verwende ich einen Spirituskocher und als Temperaturanzeige die hier ein Einstichthermometer aus der Küche.

Nein, so hab ich das natürlich nicht in Betrieb genommen. Der Kompressor schüttelt zu doll und das warme PÖL wandert mit Topf.

Und noch ein bisschen Größer.

Die PÖL-Leitung besteht aus 6mm Kupferbiegerohr das sich Dank der kegelförmigen Aufbördelung selbst in der Verschraubung abdichtet. Der Luftanschluss (schwarz) ist noch nicht ganz dicht, da werd ich mir noch ein Schraubnippel basteln.

Das Einstichthermometer für den Braten hab ich auch noch auf die Schnelle mit einer Drahtschlaufe befestigt, schließlich möchte man ja ungefähr wissen wie warm das PÖL ist.

Also erstmal Alles auf dem PÖL-Fleck der letzen Versuche aufgebaut und einen kleinen Benzinbrenner zum Zünden unter die Düse gestellt. Wie ich mittlerweile weiß reicht auch ein normales Feuerzeug aus. Das PÖL ist auf 90°C vorgewärmt.

Den Kompressor eingeschaltet und “WOW”, schnell das V2A-Sieblech näher drangerückt und schon hat man eine recht gleichmäßig brennende Flamme mit gut 20-30 KW Leistung.

Der Brennraum ist so natürlich nicht optimal, also schnell ein paar Schamottsteine davor und die Verbrennung sieht gleich viel besser aus. Zum Glück hatte mein Besuch eine Rolle Teflonband im Auto, so konnte ich den Luftanschluss ein bisschen besser abdichten.

Das gefällt mir schon besser und noch ein Bild von Vorne.

Das ist doch eine schöne Energiequelle um drauf zu Kochen oder zu Grillen oder Heizen. Sehr vielseitig anwendbar und da es der Düse egal ist ob sie Frisches oder Altes bekommt, werde ich mein Altes aus der Fritteuse nie mehr entsorgen müssen.

UPDATE Januar 2012

Heut bekam ich eine Mail mit vielen Fragen über die Kaltzündwilligkeit von Pöl, also hab ich mal in den Blog geschaut und musste feststellen dass ich völlig vergessen hatte meine weiteren Ideen hier zu veröffentlichen.

Ich fand das im Januar 2010 auch nervig immer dieses Vorwärmen bis die Flamme richtig brennt, ein automatischer Kaltstart durch eine Funkenstrecke lief da einfach nicht zufriedenstellend. Und wie ich da so an meiner Arbeitsplatte saß und nach unten auf die Lötflasche schaute… , da hat es nicht lange gedauert bis die Zweistoffdüse da drangeklemmt wurde.

Es ist doch erstaunlich dass diese Festo Druckluftregler auch ganz gut mit Propan zurecht kommen. Den Regler an der Flasche auf 1 bar gestellt und den Druckluftfeinregler auf 0,2-0,4 bar. Hab den Druck einfach so eingestellt dass die Flamme 3-4 cm von der Düse entfernt brennt.

Das Pöl sollte Flüssig sein, die Temperatur spielt bei dieser Konfiguration keine Rolle, der Propan-Pöl-Nebel zündet bei kleinsten Funken.

Ganz wichtig ist ein Edelstahlgitter vor der Flamme für eine optimale Verbrennung.

Es geht aber auch ohne wenn man mal schnell nasses Holz anzünden will.

Mein Pöl-Propanhybridbrenner liegt auch dies Jahr schon bereit, mein Holzvorrat geht bald zu Ende.

Bei einem Heizungsbrennerumbau wäre das eine ganz einfache Möglichkeit die Vorwärmung zu umgehen indem man ein Magnetventil mit einem einstellbaren Zeitverzögerungsrelais kombiniert. Beim starten zieht das Zeitrelais an und schaltet das Magnetventil von Luft auf Propan für 30-? sek. und wenn es dann wieder abfällt wird wieder auf Luft zurückgeschaltet. Der Gasverbrauch bei diesen geringen Drücken ist ganz Minimal.