Archiv der Kategorie ‘PÖLEN‘

Bilder für FMSO

Freitag, den 22. Januar 2010



Kochen mit PÖL - Pölkarniggel

Sonntag, den 11. Mai 2008

Heute ist ja wunderbares Wetter und da ich mich auch mal wieder aufraffen konnte hab ich denn mal meinen “neuen Backofen ” auf dem MBU100 in Betrieb genommen. So ein Backofen erweitert die Outdoorküche ungemein, endlich kann ich auch Draußen wie gewohnt schlemmen.

Vor dem aufbau schnell ein Blick in den Tank, aber da war nicht mehr viel drin. Da mir die Frage ob das Teil PÖL nimmt schon länger unter den Nägel brannte, hab ich denn eine 80/20 Raps-Diesel-Mischung getankt um mal zu gucken was denn damit so geht.

Und siehe da gleich beim ersten Start springt er damit an. Also als Nächstes den Backofen drauf gestellt und ein Thermometer hinein, um zu schauen ob genügend Hitze produziert wird.

Sagenhafte 265°C in 10 min. bei 1/3 der max. Leistung.

Dann kann ja das Karniggel in den Ofen.

Und noch ein Bild von Oben.

Also den Brenner denn auf die kleinste Stufe, macht noch ausreichend Hitze um den Backofen auf 220°C zu heizen.

Und die Klappe zu. Die heißen Gase steigen im Zwischenraum des Ofens nach Oben und treten aus den rechteckigen Löchern unter der Roste aus. Auf dem oberen Rost kann man auch noch gut Sachen Warm halten oder auch kleinere Sachen kochen oder braten.

Ein kleiner Zeitsprung von einer Stunde und mal in die Röhre schauen.

Sieht doch schon recht Lecker aus und 220°C sind auch nicht schlecht. Ein bisschen muss er aber noch.

Perfekt ist natürlich nichts, Brenner geht auf Störung. Fehler ist aber schnell gefunden, im BW-Gehäuse hat es einen Wärmerückstau gegeben und die Elektronikbaugruppe im aufklappbaren Frontpanel ist zu heiß geworden. Ist ja Alles zusammen gewürfelt, Brenner aus Canada, Gehäuse von der Bundeswehr und der Backofen von der Englischen Armee. Vielleicht muss der Abstand zwischen Backofen und Brenner etwas größer werden?

5 Minuten abkühlen lassen und dann geht der Betrieb weiter mit “offener Klappe”.

Eine gute Gelegenheit noch eine Auflaufform mit Paprikaschoten in Rohr zu stellen, während das Karniggel etwas auskühlt.

Und zu guter Letzt noch ein Blick aufs PÖL-Karniggel, gleich sind es nur noch Knochen.

Pflanzenöldochte

Samstag, den 10. Mai 2008

Da ist schon wieder ein Päckchen aus Frankreich angekommen, diesmal war eine Dose Pflanzenöldochte drin.

Also gleich eine Petrischale her, ein bisschen Olivenöl hinein. Nur so 2 mm hoch und einen Tropfen von Oben auf den Docht und Feuer frei.

Gerade ein Bild gemacht und schon der erste Fang :-)

Das Ding darf jetzt mal die Nacht auf dem Kaminsims brennen und ich bin schon gespannt ob da Morgen noch mehr Viecher drinsitzen?

Pflanzenölkocher - Zweistoffdüsen

Freitag, den 2. Mai 2008

Hallo liebe Leute,

Vorgestern hab ich mir eine Zweistoffdüse von Hago telefonisch bei Diva-Sprühtechnik in Hamburg bestellt und Heute kam das Päckchen schon an.

Diese Düsen arbeiten nach dem Venturi Prinzip, die durchgeblasene Luft saugt den Brennstoff an. Der Durchsatz richtet sich nach der Saughöhe und dem Druck der eingeblasenen Luft.

Ich habe eine 0.5er Düse mit ca. 2-2,5 Kg Brennstoffdurchsatz pro Stunde.

Damit Pflanzenöl ordendlich zündet muss der Flammpunkt durch vorwärmen herabgesetzt werden. Bei meinem Versuchsaufbau verwende ich einen Spirituskocher und als Temperaturanzeige die hier ein Einstichthermometer aus der Küche.

Nein, so hab ich das natürlich nicht in Betrieb genommen. Der Kompressor schüttelt zu doll und das warme PÖL wandert mit Topf.

Und noch ein bisschen Größer.

Die PÖL-Leitung besteht aus 6mm Kupferbiegerohr das sich Dank der kegelförmigen Aufbördelung selbst in der Verschraubung abdichtet. Der Luftanschluss (schwarz) ist noch nicht ganz dicht, da werd ich mir noch ein Schraubnippel basteln.

Das Einstichthermometer für den Braten hab ich auch noch auf die Schnelle mit einer Drahtschlaufe befestigt, schließlich möchte man ja ungefähr wissen wie warm das PÖL ist.

Also erstmal Alles auf dem PÖL-Fleck der letzen Versuche aufgebaut und einen kleinen Benzinbrenner zum Zünden unter die Düse gestellt. Wie ich mittlerweile weiß reicht auch ein normales Feuerzeug aus. Das PÖL ist auf 90°C vorgewärmt.

Den Kompressor eingeschaltet und “WOW”, schnell das V2A-Sieblech näher drangerückt und schon hat man eine recht gleichmäßig brennende Flamme mit gut 20-30 KW Leistung.

Der Brennraum ist so natürlich nicht optimal, also schnell ein paar Schamottsteine davor und die Verbrennung sieht gleich viel besser aus. Zum Glück hatte mein Besuch eine Rolle Teflonband im Auto, so konnte ich den Luftanschluss ein bisschen besser abdichten.

Das gefällt mir schon besser und noch ein Bild von Vorne.

Das ist doch eine schöne Energiequelle um drauf zu Kochen oder zu Grillen oder Heizen. Sehr vielseitig anwendbar und da es der Düse egal ist ob sie Frisches oder Altes bekommt, werde ich mein Altes aus der Fritteuse nie mehr entsorgen müssen.

UPDATE Januar 2012

Heut bekam ich eine Mail mit vielen Fragen über die Kaltzündwilligkeit von Pöl, also hab ich mal in den Blog geschaut und musste feststellen dass ich völlig vergessen hatte meine weiteren Ideen hier zu veröffentlichen.

Ich fand das im Januar 2010 auch nervig immer dieses Vorwärmen bis die Flamme richtig brennt, ein automatischer Kaltstart durch eine Funkenstrecke lief da einfach nicht zufriedenstellend. Und wie ich da so an meiner Arbeitsplatte saß und nach unten auf die Lötflasche schaute… , da hat es nicht lange gedauert bis die Zweistoffdüse da drangeklemmt wurde.

Es ist doch erstaunlich dass diese Festo Druckluftregler auch ganz gut mit Propan zurecht kommen. Den Regler an der Flasche auf 1 bar gestellt und den Druckluftfeinregler auf 0,2-0,4 bar. Hab den Druck einfach so eingestellt dass die Flamme 3-4 cm von der Düse entfernt brennt.

Das Pöl sollte Flüssig sein, die Temperatur spielt bei dieser Konfiguration keine Rolle, der Propan-Pöl-Nebel zündet bei kleinsten Funken.

Ganz wichtig ist ein Edelstahlgitter vor der Flamme für eine optimale Verbrennung.

Es geht aber auch ohne wenn man mal schnell nasses Holz anzünden will.

Mein Pöl-Propanhybridbrenner liegt auch dies Jahr schon bereit, mein Holzvorrat geht bald zu Ende.

Bei einem Heizungsbrennerumbau wäre das eine ganz einfache Möglichkeit die Vorwärmung zu umgehen indem man ein Magnetventil mit einem einstellbaren Zeitverzögerungsrelais kombiniert. Beim starten zieht das Zeitrelais an und schaltet das Magnetventil von Luft auf Propan für 30-? sek. und wenn es dann wieder abfällt wird wieder auf Luft zurückgeschaltet. Der Gasverbrauch bei diesen geringen Drücken ist ganz Minimal.

Schlonz brennen

Montag, den 14. April 2008

Am Wochenende blieb es im Haus kalt, das Heizöl war natürlich Samstag Abend alle. Eine gute Gelegenheit mal das “alte Angesammelte” zu entsorgen. Eine alte Thunfischdose, auf ein Drittel Löcher rein und den Boden mit Sand gefüllt.

Das Alte besteht aus Rapsöl, Fischöl, ausgelassenem Speck, Gänseschmalz und einer dicken wasserhaltigen Kräuterschicht von eingelegtem Knoblauch.

Ein wirklich einheizender Energieträger mit dem man die Hütte warm bekommt.

Solange der Sandpott von Unten genug Hitze bekommt, wird das Pöl ordentlich vergast und brennt recht sauber mit viel Hitzeentwicklung.

Anlasser aus der Bucht

Mittwoch, den 30. Januar 2008

Da gibt es doch nur noch Schrott in der Bucht, nach 14 Tagen Betrieb verabschiedet sich der Anlasser.

Den hat es glatt in der Mitte durchgehauen. Jetzt nuss ich mich erstmal ein bisschen sammeln, bevor ich den Händler anmaile obwohl ich ja nicht schlecht Lust hätte Ihm sein 100% Profil zu rösten aber die Option hebe ich mir wohl besser noch ein bisschen auf.

Scheiss Glühkerzen

Sonntag, den 16. Dezember 2007

schon an die Hintere komm ich mit meinen Fingern kaum dran, einmal angepackt und dann gleich ab. Da muss ich denn wohl oder übel in die Werkstatt.

Heizen mit Graphitband

Samstag, den 8. Dezember 2007

Dazu hab ich rechts oben eine Seite geschrieben, Kommentare bitte hier hin.

Langsam wirds Kalt

Mittwoch, den 14. November 2007

so hab ich schon mal für die große Kälte geübt und ein Feuerchen unterm Auto gemacht.

Ist doch echt Klasse wie schön sauber jetzt wieder die PÖLwanne ist :-) und wenn man die Motorabdeckung öffnet ist es innendrin auch gleich gemütlich warm.

Kaltstart ohne Vorglühen

Mittwoch, den 17. Oktober 2007

Irgendwie wollen das Glührelais und die Glükerzen nicht mehr. Startpilot ist mir auf Dauer zu teuer, also kurz ein kleines Loch in den Luftfilterkasten und 5-10 cm³ Benzin einspritzen, den Schlüssel drehen und nach 2 U/min. läuft die Kiste tadellos.

Wenn ich pro Kaltstart nur 10 cm³ Sprit brauche, reicht mir ein Liter um über den Winter zu kommen und ich brauche dem Pöl nur soviel Diesel zusetzen, daß es nicht fest wird.

Ab jetzt wird die Batterie geschont :-)